Das Jagdschloss Granitz Blick vom Aussichtsturm Richtung Binz Ausblick im Herbst Richtung Selliner See

Das Jagdschloss Granitz

Ein sehnsüchtiges Mittelalterbild entwirft das Jagdschloss Granitz im gleichnamigen Buchenwald auf dem Tempelberg bei Binz. Mitte des 19. Jh. als repräsentative Residenz vom bauwütigen Putbuser Fürsten Wilhelm Malte I. ersonnen, von J. G. Steinmeyer entworfen und von Karl Friedrich Schinkel, dem Architekturpapst seiner Zeit, vollendet, krönt der mit Zinnen besetzte, quadratische Bau die 107 m hohe Erhebung.
Das spätklassizistische Vermächtnis lässt seine Besucher im Inneren den einstigen fürstlichen Bewohnern begegnen und durch deren Säle und Gemächer wandeln, die sich allesamt mit edlem Parkett, Marmor und Stuck kleiden. Über 154 schwebende Stufen der gusseisernen Wendeltreppe führt die Zeitreise schließlich 38 m hinauf auf den Aussichtsturm, der im Zentrum des Schlosskomplexes über die Granitz blickt und die Halbinseln Jasmund und Mönchgut als auch Usedom und das Festland näher rücken lässt.

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